Lippen-Make-up – Form, Kontur & perfekte Lippenfarbe
- beautyacademy

- vor 4 Tagen
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Die Lippen gehören neben den Augen zu den Bereichen des Gesichts, auf die unser Blick besonders schnell gelenkt wird.
Schon eine kleine Veränderung von Farbe, Kontur oder Glanz kann die Wirkung des gesamten Make-ups beeinflussen. Lippen können dezent und natürlich erscheinen, elegant definiert oder bewusst zum Mittelpunkt eines Looks werden.
Professionelles Lippen-Make-up bedeutet deshalb nicht einfach, einen Lippenstift aufzutragen. Zunächst sollten Mundform, Lippenkontur, Proportionen und das gewünschte Gesamtbild betrachtet werden.
Auch in unseren Ausbildungsunterlagen ist der Mund ausdrücklich Bestandteil der Gesichtsanalyse. Berücksichtigt werden unter anderem Mundbreite, Mundwinkel und die Mitte der Oberlippe.
MERKE: Eine schöne Lippenfarbe wirkt erst dann wirklich harmonisch, wenn Form, Kontur, Farbe und Gesamt-Make-up zusammenspielen.
Lippenanalyse – erst betrachten, dann gestalten
Bevor Lippenstift oder Lipliner eingesetzt werden, sollte die natürliche Lippenpartie betrachtet werden.
Dabei interessieren uns insbesondere:
die natürliche Lippenkontur,
das Verhältnis von Ober- und Unterlippe,
die Mundbreite,
die Mundwinkel,
mögliche kleine Asymmetrien und
die Wirkung des Mundes innerhalb des gesamten Gesichts.
Es geht nicht darum, jede Abweichung automatisch zu „korrigieren“.
Wie bei der Gesichtsanalyse gilt auch hier:
Zuerst verstehen, dann entscheiden, ob überhaupt eine optische Veränderung gewünscht ist.
Die natürliche Lippenkontur als Ausgangspunkt
Die eigene Lippenform bildet die wichtigste Orientierung für das Lippen-Make-up.
Lipliner kann dabei helfen, diese Kontur klarer zu definieren. Laut Fachunterlage erleichtert die Umrahmung der Lippenkontur den anschließenden Lippenstiftauftrag und ermöglicht außerdem eine leichte Korrektur der Lippenform.
Das Wort „leicht“ ist hier besonders wichtig.
Eine Kontur sollte nicht beliebig weit außerhalb der natürlichen Lippenform gezogen werden.
Die Unterlagen weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine zu weitläufig gezogene Kontur schnell übermalt aussieht.
PRAXISTIPP: Nutze die natürliche Lippenkontur als Führung. Kleine Anpassungen können harmonisch wirken – eine stark neu gezeichnete Mundform fällt dagegen schnell als Make-up-Technik auf.
Was kann Lipliner?
Ein Lippenkonturenstift erfüllt mehrere Aufgaben.
Er kann:
die natürliche Lippenkontur definieren,
den anschließenden Lippenstiftauftrag erleichtern,
eine leichte optische Korrektur ermöglichen,
geschmeidigeren Lippenstift am Auslaufen in feine Lippenfältchen hindern und
durch unterschiedliche Farbtöne zusätzliche Akzente schaffen.
Damit ist Lipliner weit mehr als eine dekorative Linie rund um den Mund.
Er kann sowohl die Präzision als auch die optische Gestaltung unterstützen.
Muss man immer Lipliner verwenden?
Nein.
Die Fachunterlagen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Konturenstifte kein unbedingtes Muss sind.
Ob einer verwendet wird, hängt unter anderem vom gewünschten Look und der benötigten Präzision ab.
Besonders bei intensiven Lippenfarben kann Lipliner jedoch hilfreich sein, weil hier eine exakt verlaufende Lippenkontur stärker ins Auge fällt.
Je auffälliger die Lippenfarbe, desto wichtiger wird also häufig ein sauberer Auftrag.
Welche Farbe sollte der Lipliner haben?
Laut unseren Unterlagen kann ein Konturenstift:
passend zum Lippenstift oder
etwas dunkler als der Lippenstift
gewählt werden.
Unterschiedliche Liplinerfarben können außerdem interessante Farbübergänge erzeugen und die Lippen zusätzlich akzentuieren.
Dabei sollte die Kontur jedoch mit dem Lippenstift harmonieren.
Eine Konturlinie, die wie ein vollständig unabhängiger dunkler Rahmen um einen wesentlich helleren Mund liegt, erzeugt eine deutlich andere und wesentlich stärkere Wirkung.
Lipliner vor oder nach dem Lippenstift?
Interessanterweise geben die Ausbildungsunterlagen hier keine starre Regel vor.
Beides ist möglich.
Lipliner zuerst
Wird die Kontur vor dem Lippenstift gezogen, entsteht bereits ein Rahmen.
Dadurch lässt sich die Lippenfläche anschließend leichter ausmalen und die Kontur kann besonders exakt nachgezeichnet werden.
Die Konturlinie erscheint dabei farbintensiver.
Lipliner nach dem Lippenstift
Für Ungeübte kann diese Variante laut Unterlage sogar einfacher sein.
Die Liplinerfarbe vermischt sich unmittelbar mit dem Lippenstift und der Übergang wirkt dadurch optisch weicher. Besonders dunklere Konturen können sich auf diese Weise harmonischer einfügen.
MERKE: Lipliner vor dem Lippenstift schafft einen klareren Rahmen – danach aufgetragen kann die Kontur weicher wirken.
Der Lippenpinsel – präzise bis in die Mundwinkel
Lippenstift kann direkt aus der Hülse aufgetragen werden.
Für besonders kontrolliertes Arbeiten steht jedoch der Lippenpinsel zur Verfügung.
Die Fachunterlagen weisen darauf hin, dass ein Lippenpinsel einen gleichmäßigen Auftrag bis in die schmalen Mundwinkel erleichtern kann. Zwingend erforderlich ist er jedoch nicht.
Gerade im professionellen Bereich bietet ein Pinsel den Vorteil, Produkt sehr gezielt aufnehmen und verteilen zu können.
Lippenstifte nicht zu weit herausdrehen
Ein kleines Detail, das in der Praxis schnell übersehen wird:
Stifte sollten laut Ausbildungsunterlage zum Auftragen höchstens bis zur Hälfte herausgedreht werden, da sie sonst leichter abbrechen können.
Das klingt zunächst nebensächlich, gehört aber zum professionellen Umgang mit Arbeitsmaterialien.
Gute Technik beginnt auch bei der richtigen Handhabung der Produkte.
Lippen optisch voller erscheinen lassen
Gerade bei schmaleren Lippen ist Vorsicht mit sehr dunklen Konturen und Lippenfarben geboten.
Unsere Unterlagen empfehlen, bei schmalen Lippen auf dunkle Konturen und dunkle Lippenstiftfarben zu verzichten.
Eine weitere dort genannte Möglichkeit besteht darin, mit einem weißen Konturenstift beziehungsweise gegebenenfalls einem weißen Kajal eine feine Linie an den höchsten Stellen über den Lippen zu setzen.
Dadurch können die Lippen optisch etwas voller erscheinen.
Auch hier begegnet uns wieder unser bekanntes Prinzip:
Helle Bereiche treten optisch hervor.
Lippen leicht überzeichnen – aber mit Zurückhaltung
Auch mit einem normalen Konturenstift kann eine Lippenform geringfügig verändert werden.
Soll der Mund etwas voller erscheinen, erlaubt die Fachunterlage eine ganz leichte Überzeichnung der Lippenkontur.
Gleichzeitig wird ausdrücklich davor gewarnt, dies zu übertreiben.
Das passt zu einem Grundsatz, der sich durch unsere gesamte Ausbildung zieht:
Optische Korrektur soll unterstützen – nicht offensichtlich konstruiert wirken.
Die richtige Lippenfarbe wählen
Lippenfarbe beeinflusst die Gesamtwirkung eines Make-ups erheblich.
Die Ausbildungsunterlagen machen deutlich, dass bei der Farbauswahl sowohl der Teint als auch die gewünschte Wirkung berücksichtigt werden sollten.
Als Beispiele werden genannt:
Bei gelblichem Teint
Wärmere Farbrichtungen wie:
Kupfer,
Bronze,
Apricot oder
Orange
können harmonisch wirken.
Bei rosigem Teint
Hier nennt die Unterlage blaustichigere Nuancen wie:
Violett,
Pink und
Bordeaux.
Damit zeigt sich:
Die Auswahl einer Lippenfarbe sollte nicht vollkommen losgelöst vom übrigen Farbtyp erfolgen.
Welche Wirkung haben unterschiedliche Lippenfarben?
Neben dem Teint ist auch entscheidend, welcher Eindruck entstehen soll.
Unsere Unterlagen unterscheiden hier sehr schön verschiedene Wirkungen.
Klare, kräftige Rottöne
Sie können einen starken, selbstbewussten und vitalen Eindruck vermitteln.
Helle beziehungsweise pastellige Lippenfarben
Je heller die Farbe, desto unauffälliger und konturloser kann der Mund erscheinen.
Gedämpfte Rosé- oder Mauvetöne
Sie unterstützen die natürliche Lippenfarbe und können einen betonten, aber dennoch dezenten Eindruck erzeugen.
Farbe ist damit nicht nur Dekoration.
Sie ist ein Gestaltungsmittel für die gesamte Ausstrahlung.
Kräftige Lippenfarben bewusst einsetzen
Bei sehr heller beziehungsweise blasser Haut können stark farbige oder sehr dunkle Lippenfarben laut Unterlage schnell dominant wirken und das gesamte Make-up bestimmen.
Bei dunklerem Teint und einer von Natur aus dunkleren Lippenfarbe können kräftigere Nuancen dagegen durchaus effektvoll erscheinen, ohne automatisch übertrieben zu wirken.
Das bedeutet nicht, dass bestimmte Farben grundsätzlich „verboten“ wären.
Es zeigt vielmehr, wie stark derselbe Farbton je nach Ausgangssituation unterschiedlich wirken kann.
Matt, cremig oder glänzend – die Oberfläche verändert die Wirkung
Nicht nur die Farbe beeinflusst den Mund.
Auch die Oberfläche eines Lippenproduktes verändert seine optische Wirkung.
Die Fachunterlagen beschreiben stark glänzende beziehungsweise pearlhaltige Lippen als auffälliger und stärker geschminkt wirkend als cremefarbene Schattierungen. Gedecktere Töne mit wenig oder keinem Perlglanz wirken dagegen zurückhaltender.
Beim gezielten Schwerpunkt auf den Lippen kann ein ausgeprägter Gloss-Effekt die optische Wirkung zusätzlich verstärken, während matte Texturen zurückhaltender erscheinen können.
Lipgloss – Glanz als Gestaltungsmittel
Lipgloss kann laut Fachunterlage:
allein,
gemeinsam mit einem Konturenstift oder
über einem Lippenstift
verwendet werden.
Seine Hauptwirkung liegt im Glanz.
Glossformulierungen lassen die Lippen glänzend und geschmeidig erscheinen. Farbintensivere Varianten können darüber hinaus stärker zum optischen Gesamtbild beitragen.
Hochglänzende Lippen können außerdem kleine Trockenheitsfältchen kaschieren und einen kleinen Mund plastischer erscheinen lassen.
Vorsicht bei starkem Perlglanz
Ein interessanter Hinweis aus den Ausbildungsunterlagen betrifft reifere Lippenhaut.
Ein ausgeprägter metallischer Schimmereffekt von stark pearlhaltigen Produkten kann vorhandene Lippenfältchen unvorteilhaft hervorheben.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum nicht allein die Farbe betrachtet werden sollte.
Auch:
Textur,
Glanzgrad und
Hautbeschaffenheit
beeinflussen das Ergebnis.
Lippenpflege vor dem Lippenstift
Sind die Lippen trocken, kann laut Unterlage vorab ein Pflegestift verwendet werden.
Der zusätzliche Fettfilm hält die Lippen geschmeidig.
Allerdings gibt es einen wichtigen Nachteil:
Je nach Zusammensetzung des Pflegeproduktes kann dadurch die Haftfestigkeit des Lippenstiftes geringer werden und die Farbe schneller in feine Lippenfältchen auslaufen.
Damit gilt auch bei der Lippenvorbereitung:
Mehr Pflege bedeutet unmittelbar vor dem Schminken nicht automatisch bessere Haltbarkeit.
Lippenstift länger haltbar machen
Für einen besonders guten Halt nennen unsere Unterlagen eine einfache Technik:
1. Lippenstift einmal auftragen
2. Mit einem Kosmetiktuch leicht abtupfen
3. Lippenstift ein zweites Mal auftragen
Diese Methode wird ausdrücklich als Tipp für eine bessere Haltbarkeit genannt.
PRAXISTIPP: Auftragen – abtupfen – erneut auftragen. Ein einfacher Ablauf, der die Haltbarkeit unterstützen kann.
Augen oder Lippen – wo liegt der Schwerpunkt?
Ein harmonisches Make-up benötigt nicht zwangsläufig überall dieselbe Intensität.
Unsere Unterlagen empfehlen bei einem ausdrucksvollen Tages-Make-up, nur einen Schwerpunkt zu setzen, statt Augen und Lippen gleichzeitig mit kräftigen Farben zu betonen.
Sind die Augen bereits stark geschminkt, können die Lippen beispielsweise in einem dezenteren Ton gehalten werden.
Genannt werden dafür Nuancen, die etwas dunkler als die eigene Lippenfarbe
sind und je nach Hautunterton beispielsweise in Richtung:
Rosé,
Braun oder
Apricot
gehen können.
Wenn die Lippen der Schwerpunkt sind
Soll dagegen der Mund im Mittelpunkt stehen, können intensivere Farben eingesetzt werden.
Die Fachunterlage nennt dafür:
leuchtend klare,
sehr dunkle oder
stark pearlhaltige Farbnuancen.
Dabei sollte die Lippenkontur besonders exakt gearbeitet werden.
Auch die Kleidung sollte laut Unterlage bei der Wahl einer intensiven Lippenfarbe berücksichtigt werden.
So entsteht nicht nur ein schönes Lippen-Make-up, sondern ein harmonisches Gesamtbild.
Lippen-Make-up Schritt für Schritt
Für die praktische Arbeit lässt sich daraus ein übersichtlicher Ablauf ableiten:
1. Lippen analysieren
Natürliche Form, Mundbreite, Mundwinkel und Proportionen betrachten.
2. Zustand der Lippen kontrollieren
Bei trockenen Lippen gegebenenfalls eine passende Vorbereitung wählen.
3. Schwerpunkt des Make-ups festlegen
Sollen Augen oder Lippen stärker betont werden?
4. Lippenfarbe auswählen
Teint, Gesamtlook und gewünschte Wirkung berücksichtigen.
5. Bei Bedarf Kontur definieren
Lipliner passend zur Lippenfarbe wählen und dicht an der natürlichen Kontur arbeiten.
6. Lippenstift auftragen
Direkt oder für mehr Präzision mit dem Lippenpinsel.
7. Mundwinkel sauber ausarbeiten
Besonders hier auf einen gleichmäßigen Auftrag achten.
8. Haltbarkeit erhöhen
Bei Bedarf Lippenstift abtupfen und erneut auftragen.
9. Optional Gloss ergänzen
Je nach gewünschtem Glanz und optischer Wirkung.
10. Gesamtbild kontrollieren
Lippen niemals isoliert beurteilen – Augen, Rouge, Teint und Lippen müssen miteinander harmonieren.
Typische Fehler beim Lippen-Make-up
Fehler 1: Die Kontur zu weit überzeichnen
Eine stark außerhalb der natürlichen Lippenform gezogene Kontur kann übermalt wirken.
Besser: Nur kleine, gezielte Anpassungen vornehmen.
Fehler 2: Sehr schmale Lippen dunkel umranden
Dunkle Konturen und dunkle Lippenfarben können schmale Lippen zusätzlich ungünstig betonen.
Besser: Die optische Wirkung der Farbe berücksichtigen.
Fehler 3: Lippenfarbe unabhängig vom Gesamt-Make-up wählen
Eine schöne Farbe kann trotzdem unharmonisch wirken, wenn sie mit Teint, Augen-Make-up oder gewünschtem Stil konkurriert.
Besser: Immer das Gesamtbild betrachten.
Fehler 4: Intensive Lippenfarbe unpräzise auftragen
Je kräftiger die Farbe, desto stärker fallen Unregelmäßigkeiten der Kontur auf.
Besser: Bei intensiven Farben besonders exakt arbeiten.
Fehler 5: Zu viel Pflege unmittelbar vor dem Lippenstift
Ein Fettfilm kann je nach Produkt die Haltbarkeit beeinträchtigen.
Fehler 6: Augen und Lippen gleichzeitig stark dominieren lassen
Gerade beim Tages-Make-up kann das Gesamtbild dadurch unruhig werden.
Besser: Einen Schwerpunkt setzen.
Was solltest du dir für die Praxis merken?
1. Analysiere zuerst die natürliche Lippenform
Mundbreite, Kontur und Mundwinkel gehören zum Gesamtbild.
2. Lipliner ist ein Werkzeug – kein Muss
Er kann Kontur, Präzision und leichte Formkorrekturen unterstützen.
3. Bleibe nahe an der natürlichen Kontur
Eine leichte Anpassung kann genügen.
4. Farbe beeinflusst die Wirkung
Kräftige Farben ziehen Aufmerksamkeit auf sich, dezente Nuancen wirken zurückhaltender.
5. Glanz verändert die optische Wahrnehmung
Gloss und Perlglanz können Lippen stärker hervorheben.
6. Arbeite intensive Farben besonders exakt
Je stärker die Lippen betont werden, desto wichtiger wird eine saubere Kontur.
7. Denke an die Haltbarkeit
Auftragen – abtupfen – erneut auftragen kann den Halt verbessern.
8. Setze bewusst einen Schwerpunkt
Augen und Lippen müssen nicht gleichzeitig maximal betont werden.
9. Betrachte immer das gesamte Gesicht
Professionelles Lippen-Make-up ist Teil eines Gesamtkonzeptes.
Fazit: Die perfekte Lippe braucht keine neue Form
Lippen-Make-up bietet viele Möglichkeiten, den Ausdruck eines Gesichts zu verändern.
Kontur kann präzisieren.
Farbe kann Aufmerksamkeit lenken.
Glanz kann Lippen optisch stärker hervorheben.
Und ein bewusst gesetzter Schwerpunkt kann dem gesamten Make-up eine klare Richtung geben.
Professionelle Visagistik bedeutet dabei jedoch nicht, jede Lippe möglichst groß, symmetrisch oder auffällig zu gestalten.
Entscheidend ist vielmehr, die natürliche Lippenform zu erkennen und mit Farbe, Kontur und Textur gezielt zu unterstützen.
Denn genau wie bei Augenbrauen, Augen und Gesichtskonturen entsteht ein hochwertiges Ergebnis nicht durch eine starre Schablone.
Es entsteht durch die Verbindung von Analyse, Technik und Individualität.
MERKSATZ: Kontur gibt Form, Farbe schafft Ausdruck und Glanz setzt Akzente – doch die natürliche Lippenform bleibt die Grundlage eines harmonischen Lippen-Make-ups.




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