Fußpflege bei Diabetes: So schützen Sie Ihre Füße richtig
- beautyacademie
- vor 6 Tagen
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Menschen mit Diabetes mellitus sollten ihren Füßen besondere Aufmerksamkeit schenken. Durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können Nerven und Blutgefäße geschädigt werden. Dadurch werden Schmerzen häufig schlechter wahrgenommen und selbst kleine Verletzungen bleiben oft unbemerkt. Gleichzeitig können Durchblutungsstörungen die Wundheilung verzögern und das Risiko für Infektionen erhöhen.
Eine sorgfältige tägliche Fußpflege spielt deshalb eine entscheidende Rolle. Regelmäßige Kontrollen der Füße, die richtige Haut- und Nagelpflege sowie gut passendes Schuhwerk helfen dabei, Verletzungen vorzubeugen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
In Österreich arbeiten professionelle Fußpflegerinnen und Fußpfleger bei Bedarf eng mit Ärztinnen und Ärzten zusammen. Werden auffällige Veränderungen festgestellt, ist eine rasche medizinische Abklärung besonders wichtig.
Auf dieser Seite erfahren Sie, warum die Fußpflege bei Diabetes so bedeutend ist, welche Warnzeichen Sie kennen sollten und wie Sie Ihre Füße im Alltag bestmöglich schützen können.
Was bedeutet das diabetische Fußsyndrom?
Das diabetische Fußsyndrom ist eine mögliche Folgeerkrankung von Diabetes mellitus. Dabei entstehen an den Füßen Verletzungen, Druckstellen, Entzündungen oder schlecht heilende Wunden. Häufig wirken mehrere Ursachen zusammen: eine Schädigung der Nerven, eine gestörte Durchblutung und eine verzögerte Wundheilung. (Österreichische Diabetes Gesellschaft)
Bei einer diabetischen Nervenschädigung, der sogenannten diabetischen Neuropathie, können Berührungen, Druck, Hitze, Kälte oder Schmerzen schlechter wahrgenommen werden. Kleine Verletzungen, Blasen oder Druckstellen bleiben dadurch mitunter unbemerkt und werden weiter belastet. Gleichzeitig kann eine Durchblutungsstörung dazu führen, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird und Wunden langsamer heilen. (Österreichische Diabetes Gesellschaft)
Aus einer zunächst kleinen Hautverletzung kann sich deshalb eine chronische Wunde oder ein Geschwür entwickeln. Dringen zusätzlich Bakterien ein, besteht die Gefahr einer Infektion. Das diabetische Fußsyndrom sollte daher immer ernst genommen und frühzeitig ärztlich behandelt werden.
Mögliche Anzeichen des diabetischen Fußsyndroms
Vermindertes Schmerz- oder Temperaturempfinden
Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Brennen
Druckstellen, Blasen oder kleine Verletzungen
Trockene, rissige oder auffällig verfärbte Haut
Schlecht heilende Wunden
Schwellungen, Rötungen oder Überwärmung
Veränderungen der Fußform oder Fehlstellungen
Nicht jede Person mit Diabetes entwickelt ein diabetisches Fußsyndrom. Regelmäßige ärztliche Fußuntersuchungen, eine gute Blutzuckereinstellung und die tägliche Kontrolle der Füße helfen jedoch dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen. Das österreichische Gesundheitsportal empfiehlt mindestens einmal jährlich eine ärztliche Untersuchung der Füße, bei erhöhtem Risiko entsprechend häufiger.
💡 Gut zu wissen: Fehlende Schmerzen bedeuten bei Diabetes nicht automatisch, dass der Fuß gesund ist. Gerade eine verminderte Schmerzempfindung kann dazu führen, dass Verletzungen lange unbemerkt bleiben.
Warum ist die Fußpflege bei Diabetes so wichtig?
Bei Menschen mit Diabetes können bereits kleine Verletzungen an den Füßen schwerwiegende Folgen haben. Durch eine verminderte Schmerzempfindlichkeit werden Druckstellen, Blasen oder kleine Schnitte oft nicht bemerkt. Gleichzeitig kann eine eingeschränkte Durchblutung die Wundheilung verzögern und das Risiko für Infektionen erhöhen. Deshalb gehört die tägliche Fußpflege zu den wichtigsten Maßnahmen, um Komplikationen vorzubeugen. (gesundheit.gv.at)
Eine sorgfältige Pflege hilft dabei, die Haut geschmeidig zu halten, Risse zu vermeiden und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Werden kleine Probleme rechtzeitig behandelt, können größere Wunden häufig verhindert werden. Ebenso wichtig sind regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen sowie eine gute Blutzuckereinstellung.
Zur Fußpflege gehört nicht nur das Waschen und Eincremen der Füße. Auch das richtige Schneiden der Zehennägel, das Tragen geeigneter Schuhe und die tägliche Kontrolle der Füße sind wesentliche Bestandteile der Vorsorge. Wer seine Füße regelmäßig beobachtet, erkennt Veränderungen oft bereits im Anfangsstadium.
Deshalb ist die Fußpflege bei Diabetes besonders wichtig
Verletzungen frühzeitig erkennen
Druckstellen und Blasen vermeiden
Die Haut vor Austrocknung und Rissen schützen
Infektionen vorbeugen
Schlecht heilende Wunden verhindern
Die Mobilität und Lebensqualität erhalten
Das Risiko für das diabetische Fußsyndrom verringern
Menschen mit Diabetes sollten ihre Füße täglich kontrollieren – auch die Fußsohlen und Zehenzwischenräume. Ist dies aufgrund eingeschränkter Beweglichkeit nicht möglich, kann ein Handspiegel oder die Unterstützung einer anderen Person hilfreich sein.
💡 Gut zu wissen: Eine tägliche Kontrolle der Füße dauert meist nur wenige Minuten. Sie gehört zu den wirksamsten Maßnahmen, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.
Tägliche Fußkontrolle
Für Menschen mit Diabetes gehört die tägliche Kontrolle der Füße zu den wichtigsten Maßnahmen der Vorsorge. Da Verletzungen oder Druckstellen aufgrund einer verminderten Schmerzempfindlichkeit häufig unbemerkt bleiben, sollten die Füße jeden Tag sorgfältig untersucht werden. So können Veränderungen frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt werden.
Kontrollieren Sie dabei die gesamte Fußhaut – einschließlich der Fußsohlen, Fersen, Zehenzwischenräume und der Zehennägel. Achten Sie auf Hautveränderungen, Druckstellen, Blasen, Rötungen oder kleine Verletzungen. Auch Schwellungen, Verfärbungen oder auffällige Temperaturunterschiede zwischen beiden Füßen sollten ernst genommen werden.
Wer die Fußsohlen oder Zehen aufgrund eingeschränkter Beweglichkeit nicht gut sehen kann, sollte einen Handspiegel verwenden oder eine vertraute Person um Unterstützung bitten. Eine regelmäßige Kontrolle dauert nur wenige Minuten und kann dazu beitragen, schwerwiegende Komplikationen zu verhindern.
Darauf sollten Sie täglich achten:
Rötungen oder Druckstellen
Blasen, Schnitte oder kleine Verletzungen
Risse oder trockene Haut
Schwellungen oder Überwärmung
Verfärbungen der Haut oder Nägel
Eingewachsene Zehennägel
Fremdkörper oder Verletzungen zwischen den Zehen
Auffällige Veränderungen der Fußform
Werden Veränderungen festgestellt, sollten diese nicht unterschätzt werden. Auch kleine Verletzungen können sich bei Diabetes rasch verschlechtern. Heilt eine Wunde nicht innerhalb weniger Tage ab oder treten Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungszeichen auf, sollte umgehend eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden.
💡 Gut zu wissen: Kontrollieren Sie Ihre Füße möglichst immer zur gleichen Tageszeit, beispielsweise nach dem Waschen oder Duschen. So wird die tägliche Fußkontrolle schnell zur festen Gewohnheit und Veränderungen fallen leichter auf.
Die richtige Nagel- und Hautpflege
Eine sorgfältige Nagel- und Hautpflege trägt wesentlich dazu bei, die Füße bei Diabetes gesund zu erhalten. Ziel ist es, Verletzungen zu vermeiden, die Haut geschmeidig zu halten und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Da selbst kleine Hautschäden zu ernsthaften Komplikationen führen können, sollte die Pflege besonders schonend erfolgen.
Waschen Sie Ihre Füße täglich mit lauwarmem Wasser und einer milden Waschlotion. Prüfen Sie die Wassertemperatur möglichst mit der Hand oder einem Thermometer, da ein vermindertes Temperaturempfinden das Risiko für Verbrennungen erhöhen kann. Trocknen Sie die Füße anschließend sorgfältig ab – insbesondere die Zehenzwischenräume.
Cremen Sie die Füße täglich mit einer feuchtigkeitsspendenden Fußpflegecreme ein, um trockene Haut und schmerzhafte Risse zu vermeiden. Die Zehenzwischenräume sollten dabei ausgespart werden, da dort überschüssige Feuchtigkeit das Risiko für Hautreizungen oder Pilzinfektionen erhöhen kann.
Auch die Nagelpflege erfordert besondere Aufmerksamkeit. Kürzen Sie die Zehennägel gerade und nicht zu kurz. Vermeiden Sie das seitliche Abrunden der Nägel, da dies eingewachsene Zehennägel begünstigen kann. Scharfe Nagelkanten können vorsichtig mit einer Feile geglättet werden.
Verzichten Sie darauf, Hornhaut, Hühneraugen oder eingewachsene Nägel selbst mit scharfen Instrumenten oder ätzenden Mitteln zu behandeln. Bei solchen Veränderungen sollte eine professionelle Fußpflege oder – falls erforderlich – eine ärztliche Untersuchung in Anspruch genommen werden.
Das sollten Sie beachten:
Füße täglich mit lauwarmem Wasser reinigen.
Wassertemperatur vor dem Waschen kontrollieren.
Füße gründlich abtrocknen – besonders zwischen den Zehen.
Täglich eine feuchtigkeitsspendende Fußcreme verwenden.
Zehenzwischenräume nicht eincremen.
Zehennägel gerade und nicht zu kurz schneiden.
Hornhaut oder Hühneraugen nicht selbst mit scharfen Instrumenten entfernen.
Bei Auffälligkeiten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
💡 Gut zu wissen: Schon kleine Verletzungen durch Scheren, Klingen oder Hornhauthobel können bei Menschen mit Diabetes problematisch sein. Eine schonende Pflege und die rechtzeitige Unterstützung durch qualifizierte Fachpersonen tragen wesentlich dazu bei, Komplikationen zu vermeiden.
Geeignetes Schuhwerk
Das richtige Schuhwerk ist für Menschen mit Diabetes ein wichtiger Bestandteil der Fußgesundheit. Gut passende Schuhe schützen die Füße vor Druckstellen, Reibung und Verletzungen und tragen dazu bei, das Risiko für Wunden und das diabetische Fußsyndrom zu verringern.
Schuhe sollten ausreichend Platz im Zehenbereich bieten und weder drücken noch scheuern. Besonders wichtig ist eine gute Passform, da Druckstellen aufgrund einer verminderten Schmerzempfindlichkeit häufig unbemerkt bleiben. Neue Schuhe sollten deshalb zunächst nur für kurze Zeit getragen und die Füße anschließend sorgfältig auf Rötungen oder Druckstellen kontrolliert werden.
Auch die Wahl der Socken spielt eine wichtige Rolle. Empfehlenswert sind nahtarme oder nahtlose Socken aus atmungsaktiven Materialien. Sie sollten gut sitzen, ohne einzuschneiden oder Falten zu bilden. Feuchte Socken sollten möglichst rasch gewechselt werden, da ein feuchtes Hautklima Hautreizungen und Pilzinfektionen begünstigen kann.
Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig das Schuhinnere. Kleine Steinchen, Falten in der Innensohle oder beschädigte Nähte können zu Druckstellen oder Verletzungen führen, ohne dass diese sofort bemerkt werden.
Darauf sollten Sie achten:
Schuhe mit ausreichend Platz für die Zehen wählen.
Druckstellen und Reibung vermeiden.
Neue Schuhe langsam eintragen.
Vor jedem Anziehen das Schuhinnere kontrollieren.
Nahtarme oder nahtlose Socken tragen.
Socken täglich wechseln.
Schuhe regelmäßig lüften und vollständig trocknen lassen.
Barfußlaufen – insbesondere im Freien – vermeiden.
Menschen mit ausgeprägten Fußfehlstellungen oder einem erhöhten Risiko für Druckstellen sollten sich ärztlich beraten lassen. In manchen Fällen können speziell angepasste Schuhe oder individuell angefertigte Einlagen sinnvoll sein.
💡 Gut zu wissen: Viele Verletzungen entstehen nicht durch Unfälle, sondern durch dauerhaftes Drücken oder Reiben ungeeigneter Schuhe. Bereits eine kleine Druckstelle kann sich bei Diabetes zu einer schwer heilenden Wunde entwickeln. Deshalb sollten Schuhe immer bequem sitzen und regelmäßig auf Verschleiß oder Beschädigungen kontrolliert werden.
Warnzeichen, bei denen sofort ärztliche Hilfe erforderlich ist
Menschen mit Diabetes sollten Veränderungen an den Füßen niemals unterschätzen. Selbst kleine Verletzungen können sich aufgrund einer verminderten Schmerzempfindlichkeit und einer eingeschränkten Wundheilung rasch verschlimmern. Deshalb ist es wichtig, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen und nicht abzuwarten.
Besonders aufmerksam sollten Sie sein, wenn Wunden nicht abheilen, sich entzünden oder plötzlich neue Beschwerden auftreten. Auch wenn keine Schmerzen bestehen, können schwerwiegende Veränderungen vorliegen. Eine rasche ärztliche Untersuchung kann helfen, Komplikationen zu vermeiden und eine geeignete Behandlung frühzeitig einzuleiten.
Zögern Sie nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sich der Zustand Ihres Fußes verschlechtert oder Unsicherheit über die Ursache einer Veränderung besteht.
Suchen Sie umgehend eine Ärztin oder einen Arzt auf bei:
Offenen Wunden oder Geschwüren
Rötungen, Schwellungen oder Überwärmung
Eiter oder anderen Anzeichen einer Infektion
Blutungen oder Verletzungen, die nicht abheilen
Schwarzer oder bläulicher Verfärbung der Haut oder Zehen
Plötzlich auftretenden Schmerzen oder Schwellungen
Fieber in Verbindung mit einer Fußverletzung
Stark eingewachsenen Zehennägeln mit Entzündungszeichen
Neu auftretenden Druckstellen oder Blasen
Warten Sie nicht, bis Beschwerden stärker werden. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungschancen und desto geringer ist das Risiko schwerwiegender Komplikationen.
💡 Gut zu wissen: Schmerzen sind bei Menschen mit Diabetes kein zuverlässiges Warnsignal. Gerade bei einer diabetischen Neuropathie können auch schwerwiegende Verletzungen nahezu schmerzfrei verlaufen. Deshalb sind die tägliche Fußkontrolle und eine frühzeitige ärztliche Abklärung besonders wichtig.
Professionelle Fußpflege bei Diabetes
Für Menschen mit Diabetes kann eine regelmäßige professionelle Fußpflege ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge sein. Durch die fachgerechte Pflege von Haut und Nägeln können Veränderungen frühzeitig erkannt und das Risiko für Druckstellen, eingewachsene Zehennägel oder schmerzhafte Hautrisse reduziert werden. Die professionelle Fußpflege ergänzt dabei die tägliche Pflege zu Hause, ersetzt sie jedoch nicht.
In Österreich wird die professionelle Fußpflege von qualifizierten Fußpflegerinnen und Fußpflegern im Rahmen eines reglementierten Gewerbes durchgeführt. Sie arbeiten nach hohen Hygiene- und Qualitätsstandards und können Veränderungen an Haut und Nägeln frühzeitig erkennen. Werden Auffälligkeiten festgestellt, die auf eine Erkrankung oder Komplikation hindeuten, erfolgt die Empfehlung, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.
Menschen mit Diabetes sollten Veränderungen an ihren Füßen niemals selbst mit scharfen Instrumenten behandeln. Das eigenständige Entfernen von Hornhaut, Hühneraugen oder eingewachsenen Nägeln kann zu Verletzungen führen und das Risiko für Infektionen erhöhen. Eine fachgerechte Behandlung trägt dazu bei, die Füße sicher zu pflegen und mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Wie oft eine professionelle Fußpflege sinnvoll ist, hängt vom individuellen Risiko und dem Zustand der Füße ab. Personen mit bereits bestehenden Nervenschäden, Durchblutungsstörungen oder früheren Fußproblemen profitieren häufig von regelmäßigen Kontroll- und Pflegeterminen. Die Häufigkeit sollte mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie der Fußpflegefachperson abgestimmt werden.
Vorteile einer professionellen Fußpflege bei Diabetes
Frühzeitiges Erkennen von Haut- und Nagelveränderungen
Fachgerechte Pflege der Zehennägel
Schonendes Entfernen überschüssiger Hornhaut
Vorbeugung von Druckstellen und Hautrissen
Individuelle Beratung zur täglichen Fußpflege
Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Pflegeprodukte
Empfehlung einer ärztlichen Abklärung bei Auffälligkeiten
💡 Gut zu wissen: Die beste Vorsorge besteht aus drei Bausteinen: einer guten Blutzuckereinstellung, der täglichen Kontrolle und Pflege der Füße sowie regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen. Eine professionelle Fußpflege ergänzt diese Maßnahmen sinnvoll und trägt dazu bei, die Fußgesundheit langfristig zu erhalten.
Fazit:
Menschen mit Diabetes sollten ihren Füßen täglich besondere Aufmerksamkeit schenken. Durch Nervenschäden und Durchblutungsstörungen können selbst kleine Verletzungen lange unbemerkt bleiben und sich zu schwer heilenden Wunden entwickeln. Eine sorgfältige Fußpflege ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Diabetesvorsorge.
Zur täglichen Pflege gehören die regelmäßige Kontrolle der Füße, die richtige Haut- und Nagelpflege sowie das Tragen gut passender Schuhe. Ebenso wichtig ist es, Warnzeichen wie Rötungen, Druckstellen oder schlecht heilende Wunden frühzeitig zu erkennen und ärztlich abklären zu lassen.
Eine professionelle Fußpflege ergänzt die tägliche Eigenpflege sinnvoll. Sie hilft dabei, Haut- und Nagelveränderungen frühzeitig zu erkennen, die Füße fachgerecht zu pflegen und das Risiko für Komplikationen zu verringern. Gemeinsam mit einer guten Blutzuckereinstellung und regelmäßigen ärztlichen Kontrollen trägt sie wesentlich dazu bei, die Fußgesundheit langfristig zu erhalten.
Unser Tipp: Kontrollieren Sie Ihre Füße jeden Tag – auch wenn Sie keine Beschwerden verspüren. Bei Diabetes gilt: Früh erkannte Veränderungen lassen sich meist deutlich besser behandeln als bereits fortgeschrittene Fußprobleme.





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